Praktische Theologie I
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"Kommen - Sehen - sich Verlieren". Die Zukunftsfähigkeit der Diakonie in der modernen Gesellschaft

Fachtagung für Führungskräfte diakonischer Sozialunternehmen in Deutschland

20.11.2013 – 21.11.2013

Gesellschaftsdiagnosen, erst recht Prognosen über zukünftige Zustände der Gesellschaft, sind zwar weit verbreitet, genießen aber kein besonders hohes Ansehen. Unter Schlagworten wie „Risikogesellschaft", „Sicherheitsgesellschaft", „Bürgergesellschaft", „Wissensgesellschaft", „bürokratische Gesellschaft", „ökologische Gesellschaft" werden nahezu im Monatstakt die neuesten und allerneuesten Deutungen durchs Feuilleton getrieben – und ernten doch zumeist Skepsis. Unsicher seien solche Prognosen und unseriös, vielfach auf zweifelhaften Voraussetzungen aufbauend und von durchsichtigen Interessen bestimmt, heißt es regelmäßig.


Gleichwohl können große gesellschaftliche Organisationen nicht darauf verzichten, Wandlungen der Gesellschaft im Blick
zu behalten und in gewissem Maße auch zu prognostizieren. Denn die Möglichkeit, dass sie ihre Aufgaben langfristig erfüllen können, ist in erheblichem Maße von der frühzeitigen Einstellung auf zukünftige Herausforderungen abhängig. Die Frage nach gesellschaftlichen Entwicklungen verbindet sich dabei stets sofort mit der Frage nach der eigenen Vorbereitung auf die erwarteten Tendenzen.


Wie kann die Diakonie auch zukünftig ihren Auftrag zum sozialen Hilfehandeln im Namen des evangelischen Christentums erfüllen? Welche sozialen und religiösen Bedingungen sind zu erwarten, unter denen die Diakonie sich als Repräsentanz des Christentums in der Gesellschaft wird bewähren müssen? Wie kann eine zukunftsoffene Diakonie konstruktiv mit den Unsicherheiten religiöser und sozialer Prognostik umgehen? Diese und andere Fragen sollen auf dem traditionellen
Bußtagstreffen der Bayerischen Diakonie in der Evangelischen Akademie Tutzing aus kirchenleitender und politischer, aus
soziologischer und theologischer Perspektive im Gespräch mit Führungskräften der Diakonie diskutiert werden.

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