Praktische Theologie I
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Wer macht die Bilder? Zur Kommunikation über die Diakonie

Fachtagung für Führungskräfte diakonischer Sozialunternehmen in Deutschland

19.11.2014 – 20.11.2014

Die Diakonie kommt schlecht ins Bild. Leiter und Mitarbeiter in diakonischen Einrichtungen wissen davon ein Lied zu singen: Wir machen gute Arbeit, aber diese Arbeit ist nur schwer in positiv besetzte Bilder zu bringen. Das ist einerseits leicht nachvollziebar. Denn die Arbeit der Diakonie ist auch kaum „bildfähig“. Soziales Hilfehandeln ist nur selten schön anzuschauen. Die Diakonie handelt dort, wo weite Teile der Gesellschaft lieber wegsehen.


Trotzdem ist es für das Ansehen der Diakonie und für das Selbstbewusstsein derer, die in ihr arbeiten, von elementarer Bedeutung, dass sie im gesellschaftlichen und kulturellen Bilder-Ensemble präsent und positiv besetzt ist.  Kommunikation funktioniert stets auch über starke und einprägsame Bilder. Um wie viel mehr gilt das für den kommunikativen Wettbewerb zwischen konkurrierenden Anbietern. Hier muss die Marke „Diakonie“ prägnante Bilder von sich selbst erzeugen, wenn sie am Markt bestehen will.


Warum tut die Diakonie sich so schwer mit der Herstellung solcher Bilder und warum ist diakonische Arbeit medial so wenig präsent? Was ist in analytischer Hinsicht über die Gründe für die fehlenden oder auch über die schlechten Bilder der Diakonie zu sagen? Lassen sich diese Bilder herstellen, ändern oder steuern? Wer sollte das tun? Und schließlich: gibt es theologische Gründe, mit denen sich die Bildschwäche der Diakonie konstruktiv bewältigen lässt?


Diese und andere Fragen sollen auf dem traditionellen Bußtagstreffen der Bayerischen Diakonie in der Evangelischen Akademie Tutzing aus publizistischer und kommunikationstheoretischer, aus theologischer und nicht zuletzt aus praxisorientierter Perspektive im Gespräch mit Führungskräften der Diakonie diskutiert werden.

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